Künstliche Erregung um Strache-Besuch im EU-Parlament

Die Erregung der anderen österreichischen EU-Delegationen über das Treffen von FPÖ-Chef H.-C. Strache mit anderen europäischen, rechtsdemokratischen Spitzenpolitikern kann man ausschließlich als unglaubwürdig und skurril bezeichnen.

Sozialistische Leichtgewichte, christlich-konservative Industrielobbyisten und ultralinke Möchtegern-EU-Diplomaten ereifern sich da über das legitime Recht des Oppositionsführers eines EU-Mitgliedslandes, auch im EU-Parlament Kontakte zu knüpfen, wohlwissend, dass die österreichischen Freiheitlichen in ihrer Kritik an der Entwicklung der EU zunehmend bestätigt werden.

Das politische Establishment von Schwarz über Rot bis Grün hat keineswegs ein Monopol auf die Stätten des europäischen Parlamentarismus. Im Übrigen sind die Gespräche mit führenden Vertretern der Lega-Nord, des Vlaams Belang und des Front National überaus fruchtbar verlaufen und werden zweifellos zu einer Stärkung der patriotischen Internationale“ in Europa führen.

Den Eklat bei der gemeinsamen Pressekonferenz von FPÖ-Chef Strache und Front National-Chefin Marine Le Pen, den der EU-Korrespondent des ORF durch seine Fragestellung auslöste, in der er unterstellte, die FPÖ sei für die Beibehaltung von Hitlers-Ehrenbürgerschaft in österreichischen Städten, erinnert an den Beginn der Waldheim-Affäre bzw. an die Auslösung der Österreich-Sanktionen der EU-14 im Jahre 2000. Auch damals hätten österreichische Kreise über das Ausland versucht, die Republik zu vernadern. Den spontanen Protest der mit Straches mitgereisten österreichischen Nationalratsabgeordneten bei der gegenständlichen Pressekonferenz kann man nur als nur zu verständlich und nachvollziehbar bezeichnen.

3 Antworten zu Künstliche Erregung um Strache-Besuch im EU-Parlament

  1. Franz L. sagt:

    Es ist eine Frechheit uns zusätzlich anmaßend, dass Sozialisten und Co es anderen Fraktionen verbieten wollen, Kontakte über das EU-Parlament zu knüpfen.

  2. Es hat mich sehr gefreut zu hoeren, dass diesen Pressekonferenz ein Erfolg war.

    Ich habe einen kurzen Bericht zu diesem Thema geschieben, den man hier lesen kann:

    http://morleypatriot.blogspot.com/2011/06/strache-in-strasbourg-to-forge-alliance.html

    Europa braucht heute einen starken Allianz von demokratischen und patriotischen Parteien mehr denn je, und es freut mich sehr zu sehen, dass die FPÖ sich bemueht, diesen Allianz aufzubauen und zu verstaerken.

    Weiter so!

    Viele Gruesse aus England.

  3. Meister Herrmann sagt:

    Wie wird die Erregung erst anschwellen, wenn das Kontakteknüpfen vorbei ist und eine immer besser werdene Zusammenarbeit folgt?!

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