Sprachrohr der Moslems

9. Dezember 2009

Mit einem heftigen Rundumschlag hat die Türkei auf das Schweizer Bauverbot von Minaretten reagiert. Premier Erdogan bezeichnete die demokratische Entscheidung der Eidgenossen als „rassistisch“ und „faschistisch“ und Europaminister Bagis stellte gar einen Boykott gegen Schweizer Banken in den Raum, wobei er bezeichnenderweise von den „Brüdern in den muslimischen Ländern“ sprach. Damit wird einmal mehr deutlich, wie sehr das kleinasiatische Land in den Traditionen des Morgenlands verhaftet ist und daß sich Ankara als Sprachrohr der islamischen Welt versteht. Eine Verbundenheit mit Europa sieht jedenfalls anders aus.

Was die Religionsfreiheit betrifft, ist die Türkei freilich alles andere als ein Musterland. Christen haben im Alltag unter einer ganzen Reihe von Diskriminierungen zu leiden, der Bau von Kirchen ist faktisch unmöglich, und Priester werden immer wieder Opfer feiger Mordanschläge. Daher ist Ankara gut beraten, endlich einmal vor der eigenen Tür zur kehren und der christlichen Minderheit volle Reche zu gewähren und die Europäische Union muß aus dem völlig inakzeptablen Verhalten der Türken den richtigen Schluß ziehen, der nur im sofortigen Abbruch der Beitrittsverhandlungen liegen kann.

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„News“ von der Verblödungs-Front

2. Dezember 2009

Da sag noch einer, die Integration von Migranten mache den Österreicher klüger. Gewiß, es mag den einen oder anderen hochkarätigen Wissenschafter geben, der aus dem Ausland ins Land kommt, möglicherweise den einen anderen Künstler, Theaterdirektor etc. Sie mögen dem Land auch intellektuellen „Input“ liefern. Leider aber gibt es massig Beispiele für das Gegenteil. Ein solches ist der Chefredakteur der bunten Illustrierten „News“. Der Mann mit den für uns dumpfe Alpenösterreicher schwer auszusprechenden Namen griechischer Provenienz ist verantwortlich für eine Postille, die im heimischen Wettbewerb des journalistischen Qualitäts-Dumpings hervorragend im Rennen liegt. Der Mann ist kein Freund geschliffener Formulierungen und tiefschürfender Überlegungen und politisch korrekt bis zum Kotzen. Demgemäß führt er einen wahren Kreuzzug gegen die bösen Freiheitlichen.

Wahnsinnig originell ist da beispielsweise, daß er Mitarbeiter einschmuggelt in Seminare des Freiheitlichen Bildungsinstituts. Spitzelwesen und Denunziantentum werden hier zu links-linker Gesinnungsschnüffelei verwendet. Und natürlich wird der freiheitliche Oppositionsführer zum Blödmann der Nation abgestempelt, der Dritte Nationalratspräsident zum wüsten Extremisten und alles andere, was da an heimatverbundenen, nationalbewußten und freisinnigen Bekennern im Lande existiert, zu abscheulichen, staatsgefährdenden Elementen.

Der allwöchentliche Ruf nach Verbot, Zensur und dem Abdrehen der Finanzmittel gegenüber der freiheitlichen Opposition gehört zum publizistischen Routine-Arsenal des Herrn News-Obergerichtsrates. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er demnächst irgendeinen grün-alternativen Toleranzpreis oder ein Unterstützungsstipendium für spätberufene, humanistisch feinsinnige Edelfedern bekäme. Der Mann ist preiswürdig, er sollte längst Professor von Heinz Fischers Gnaden sein, oder zumindest Staatspreisträger. Für den Literaturnobelpreis wird ihn der grüne Parlamentsklub ja wohl erst einreichen, wenn er einen großen Essay über den moralischen Nutzen der präventiven Zwangskastration von Rechtsextremisten, den Segen von Umerziehungslagern für unverbesserliche Freiheitliche und den Nutzen der Wiedereinführung der Todesstrafe für deutsch-nationale Wiederholungstäter geschrieben hat.

Frisch auf, Herr Athanasiadis! Lassen Sie Ihren Kuch von der Kette! Beseelt vom wackeren Antifaschismus, geschmiert – nein, nicht durch diskrete Zuwendungen, sondern mit der Milch der frommen Denkungsart, – wird er es uns schon geben.