Osmanen-Freund Swoboda zeigt sein wahres Gesicht

3. Februar 2010

Der erfolglose SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda bewirbt neuerdings öffentlich die Kampagne Istanbuls als Kulturhauptstadt Europas 2010. Die Meinung der Österreicher zum Türkei-Beitritt ist Swoboda dabei offenbar völlig gleichgültig.
Einmal mehr wird dadurch die Doppelzüngigkeit und Unglaubwürdigkeit Swobodas unter Beweis gestellt. Ungeachtet des Faktums, daß Istanbul zu einem Teil in Europa liegt,sollen mit der Nominierung Istanbuls zur EU-Kulturhauptstadt 2010 und
der heutigen Veranstaltung im Brüsseler Parlament natürlich in erster
Linie die EU-Beitrittsavancen der Türkei protegiert werden. Swoboda
stellt sich mit anderen glühenden Verfechtern eines türkischen
Beitritts, wie dem liberalen Engländer Andrew Duff, in den Dienst der
türkischen Propaganda.
Dabei hat sich gerade Swoboda unter dem Druck der
freiheitlichen Kampagne im EU-Wahlkampf mehrfach in den Medien gegen
einen Türkei-Beitritt ausgesprochen. Swoboda zeigt damit einmal
mehr, daß ihm die Meinung von 90 Prozent der österreichischen
Bevölkerung, die einen EU-Beitritt der Türkei massiv ablehnt, völlig
gleichgültig ist.
Dem verhinderten SPÖ-Delegationsleiter geht es in erster Linie
darum, Liebkind des EU-Establishments zu sein. Dort bekommt er
offenbar noch ein paar Funken gespielter Anerkennung, die ihm von der
österreichischen Bevölkerung im Rahmen der Wahlen zu recht verwehrt
worden ist.