Islamophilie als Terrorfolge

Man werde auf die eigentlichen Ziele des Wiener Terroristen und insgesamt auf jene des islamistischen Terrors nichts hereinfallen. Man werde ihnen den Gefallen nicht tun und die Gesellschaft spalten, indem man nunmehr besonders scharf und bösartig gegenüber den islamischen „Mitbürgern“ vorgehe, heißt es in den Mainstream-Medien und aus den Kreisen der politischen Klasse im Lande in der Folge des terroristischen Angriffs in Wien am Allerseelentag. Und tatsächlich begeht man im Wiener Stephansdom gemeinsam mit den Vertretern der in Österreich lebenden Muslime Gedenkfeiern, lauscht andächtig, wenn der eine oder andere Imam sich vom Terror so einigermaßen distanziert und feiert medial ganz groß die „Helden von Wien“, zwei türkische Kampfsportler mit zweifelhaftem Hintergrund.
Ganz anders in Frankreich, wo es dieser Tage brutale islamistische Attacken mit schrecklichen Morden – Enthauptungen – gegeben hatte. Dort verkündet Präsident Emanuel Macron, man sei im Krieg, im Krieg mit dem Islamismus. Während also hierzulande der Wiener Terroranschlag mit vier Toten und dutzenden Schwerverletzten Anlass für noch mehr Toleranz gegenüber dem Islam sein soll, lässt Paris die Staatsmacht aufmarschieren: schwer bewaffnete Flics und Elitesoldaten. Und dort weiß man auch, woher der Terror kommt.
Der Mörder von Nizza war nämlich ein Tunesier, der erst unlängst über Lampedusa und Italien nach Europa kam. Und allein in der Vorwoche sind dem Vernehmen nach 2.400 Personen, zumeist junge Männer aus Tunesien in Lampedusa gelandet. Und die Links-Regierung in Rom wird dafür sorgen, dass sie rasch aufs Festland kommen und dann weiter nach Mitteleuropa, nach Frankreich, Deutschland und auch nach Österreich.
Und auch wenn der Mörder von Wien in Österreich geboren war, so wurde er doch in einem Milieu radikalisiert, das durch die Massenzuwanderung der letzten Jahre massiv verstärkt wurde. In den Großmoscheen, so erklärte dieser Tage der Islamexperte Heiko Heinisch im ORF-Radio, werde ein religiös politisches Klima geschaffen, das die Basis für die Radikalisierung in klandestinen Kleinmoscheen oder im Internet bilde. Und so hat unser nordmazedonischer Albaner mit Doppelstaatsbürgerschaft – wie ist das eigentlich möglich? – die österreichischen Behörden und alle Deradikalisierungsprogramme täuschen können, um seinen mörderischen Anschlag zu begehen. Jene politischen Kräfte, die die Basis für all das zugelassen oder sogar gefördert haben, nämlich die massenhafte Zuwanderung aus der islamischen Welt, vergießen indessen Krokodilstränen im Stephansdom und legen Kränze in der Seitenstettengasse nieder. Die Freiheitlichen indessen, die die einzige politische Kraft im Lande sind, die die Dinge beim Namen nennen – und die Wahrheit ist zumutbar, wissen wir seit Ingeborg Bachmann – werden als „rechte Hetzer“ von den Mainstream-Medien und dem politischen Establishment diffamiert. Wenn Norbert Hofer ein Islamismus-Verbotsgesetz fordert, ist dies das Gebot der Stunde. Und wenn Herbert Kickl in der Volksvertretung das massive Behördenversagen im ÖVP-gesteuerten Sauhaufen BVT anprangert, spricht er zweifellos tatsächlich im Namen des Volkes – zumindest der schweigenden Mehrheit.
Aber stattdessen predigen das Establishment und die Mainstream-Medien Toleranz, die falsche Toleranz gegenüber der Intoleranz. Und in unserem Staatsschutz gibt es weiterhin Parteiintrigen und Personalquerelen. Armes Österreich.

2 Responses to Islamophilie als Terrorfolge

  1. Waltraut Kupf sagt:

    Die Stärke des politischen Islam verhält sich reziprok zum Mangel an Religion oder zumindest Weltanschauung im vormals cristlichen Abendland. Nach der christlichen Lehre ist Selbstmord eine schwere Sünde, da niemandes Leben anzutasten ist, auch nicht das eigene. Der kollektive ethnische Selbstmord Europas ist ebenso gravierend. Die Kuturgemeinschaft Europa steht in krassem Gegensatz zum Brüsseler Vereinheitlichungssyndikat.

  2. Anton Preinsack sagt:

    Wie immer gut auf den Punkt gebracht, Herr Mölzer. Die Sorge politisch unkorrekt oder nicht ausreichend tolerant zu sein ist in unserer Gesellschaft (zumindest was Politik und Mainstream-Medien betrifft) offenbar größer, als Probleme offen und konsequent zu benennen. Es stützt alles nichts, der Islam ist in der derzeitigen Form und Auslegung einfach nicht kompatibel mit den Werten einer aufgeklärten westlichen Gesellschaft.

    Eine Religion mit Allmachtsanspruch und einer Unterteilung zwischen guten Gläubigen und minderwertigen Ungläubigen (inklusive einer gewissen allgemeinen Verachtung westlicher Lebensweise) hat per se Spaltungspotential und ist ungesund für eine Gesellschaft (Volk darf man ja nicht mehr sagen ;-))

    Natürlich ist nicht jeder Moslem ein potentieller Terrorist, aber der Nährboden wird leider auch in nicht als radikal wahrgenommenen Moscheen gelegt. Und es war erschreckend, wie viele Muslime in sozialen Medien weltweit zumindest Verständnis für die islamistisch motivierte Enthauptung eines Lehrers gezeigt haben.

    Darum ist es selbstzerstörerisch, wenn sich Europa durch Masseneinwanderung immer mehr selbst islamisiert. Besser wäre eine streng limitierte Zuwanderung mit einem Höchstmaß an Integration. Und ein strenges Verbotsgesetz bezüglich radikalem Islam ist ohnehin überfällig. Bei einer Justizministerin, die just einer radikalen Moschee in Graz einen Besuch abgestattet hat (und die sich bis jetzt nicht, habe ich da aber wenig Hoffnung.

    Guter Artikel zum Thema:
    https://www.welt.de/debatte/article13315630/Der-Islam-hat-zivilisatorisch-vollkommen-versagt.html

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