Tage der Entscheidung

Wie geht es weiter mit unserem Land? Ein neues Staatsoberhaupt wird gewählt, ein neuer Kanzler gekürt und mit diesen Personalentscheidungen – die eine vom Volk getroffen, die andere vom roten Zentralkomitee – wird wohl auch die Richtung entschieden, in die wir marschieren. Wird Christian Kern Kanzler, dann hofft die SPÖ noch einmal, die Ära Vranitzky wiederholen zu können, mit einem Manager an der Spitze der Partei und der Bundesregierung, der bislang ausschließlich im parteipolitisch SPÖ-dominierten Bereich der Wirtschaft tätig.

Wenn wider Erwarten gleichzeitig der Alt-Grüne Van der Bellen Bundespräsident wird, haben wir eine rot-grüne Republik, in der neben Kern und Van der Bellen im Hintergrund Wiens Politkutscher Michael Häupl die Fäden zieht und die Republik den wohl gnadenlosen Dogmen der politisch-korrekten Heuchelei und der Gutmenschen-Schickeria unterworfen wird. Die etablierten Medien würden triumphieren, das Ausland würde uns loben. Und das Land würde zwangsläufig ins Verderben trudeln: Multikulturell, offen für Massenzuwanderung, Islamisierung und Terrorismus …

Wenn das Volk hingegen den freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer ins höchste Staatsamt wählt, setzt sich nicht nur die Stimme der Vernunft durch, es wird sich vielmehr auch für das Land damit auch die Tür zur Realisierung des Notwendigen öffnen. Zu einer Politik, die die Not wendet, jene Not, in der das Land und das Volk sich gegenwärtig befinden. Natürlich wäre damit auch die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft in der Mitte der politischen Bühne des Landes angekommen, natürlich würde es über kurz oder lang Neuwahlen geben, bei denen wohl die FPÖ wohl zur stimmenstärksten Partei würde. Dass damit die konstitutiven Grundlagen der Zweiten Republik, nämlich der rot-schwarze Parteienproporz und die im Hintergrund als Nebenregierung agierende Sozialpartnerschaft ihre Legitimation verlören, ist klar. Jene Stimmen allerdings, die lamentieren, damit würde ein autokratisches, autoritäres System in Österreich Einzug finden, eine Orbánisierung fände statt, jene Stimmen sind nicht viel mehr als bloße Panikmache. Wenn man etwa die Funktion und die verfassungsmäßigen Rechte des österreichischen Bundespräsidenten betrachtet, so waren diese seit 1929, also nahezu 90 Jahren, völlig legitim und ohne Probleme. Jetzt, da ein freiheitlicher Kandidat ins höchste Staatsamt gelangen könnte, wird mit kaum verhaltener Panik gemeint, da könne sich das Gleiche entwickeln wie in den 30er Jahren unter dem Reichspräsidenten Hindenburg – viel verlogener geht es gar nicht.

Was aber zweifellos stattfände, wäre ein grundsätzlicher Kurswechsel der österreichischen Politik: Mehr Einsatz für das Land und das Volk, die Heimat also im besten Sinne des Wortes, und für die autochthone Bevölkerung weniger Hörigkeit gegenüber dem Ansinnen des Brüsselers Zentralismus, eine gesunde Skepsis gegenüber den heuchlerischen
Dogmen der Political Correctness und eine Abkehr von der Pflicht-Xenophilie der Gutmenschen. Wirtschaftlich würde man wohl anknüpfen an die Standortpolitik der Ära Schüssel/Riess-Passer, wo wir bekanntlich im europäischen Vergleich recht gut dagestanden sind. Und was die Europapolitik betrifft, so würde man zweifellos mit all jenen befreundeten Parteien, die auch ständig stärker werden, versuchen, ein Europa der Vaterländer anzupeilen anstelle eines zentralistischen Brüsseler Bürokraten- und Lobbyisten-Systems.

Und was die Gefahr eines autoritären Systems betrifft, so wird das Gegenteil der Fall sein: Gerade das Bemühen um direkt-demokratische Rückkoppelung durch Plebiszite und die unmittelbare Einbindung der Bürger in die Politik könnten einen Demokratisierungsschub mit sich bringen. Dass ein solcher der links-grün dominierten Journaille, den Parteisekretariaten der Altparteien und den Predigern der Political Correctness nicht gefallen wird, ist eine andere Sache. Für das Land aber könnte das Ganze aber sehr heilsam sein.

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