Regierung auf FPÖ-Kurs

Was haben sie aufgeheult, die etablierten Wortspender und Spin-Doktoren der Regierungsparteien, als der Oppositionsführer H.-C. Strache bereits vor Monaten Grenzkontrollen und Absperranlagen an den Einfallstoren der Republik verlangte. Was haben sie sich empört – ein Hetzer sei dieser Strache – als er eine Begrenzung des Asylantenstroms bis hin zur Nullzuwanderung verlangte, er sei doch eine Witzfigur, dieser Strache, er wolle rund um Österreich einen Zaun bauen und kapiere nicht, dass man die Massenmigration schlicht und einfach nicht behindern könne. Typisch für diese dumpfen Rechtspopulisten – so hieß es zumindest.
Nun sieht alles anders aus, der Zaun an der Grenze bei Spielfeld wurde gebaut, und dass man wieder lückenlos kontrollieren müsse, wer ins Land komme, ist zwischen Berlin und Wien, zwischen Stockholm und Laibach längst allgemeiner „Common sense“. Und der ÖVP-Chef spricht sogar davon, dass man den Zustrom bis auf Null reduzieren müsse, wenn Österreichs Kapazitäten erschöpft seien. Schlicht und einfach: Alles, was H.-C. Strache und seine Freiheitlichen bereits vor Jahr und Tag verlangt haben, wird nunmehr auch von den Regierenden verlangt.
Übersehen darf man allerdings nicht, dass sie die Katastrophe bereits zugelassen haben, dass sie im vergangenen Jahr mehr als hunderttausend Menschen unkontrolliert in Land ließen und damit eine soziale und kulturelle, insgesamt eine demographische Bombe in die Republik importiert haben. Während sie sich als Vertreter des politischen Establishments noch vor wenigen Wochen und Monaten als Gutmenschen in der Willkommenskultur suhlten, müssen sie nun voller Schrecken erkennen, dass das Boot nicht nur voll ist, sondern dass es sogar zu kentern droht. Nicht nur, weil wir schamhaft bekennen müssen, dass wir Massenkriminalität importiert haben, nicht nur, weil wir bedrückt eingestehen müssen, dass unsere zivilisatorischen Werte und unser ganzer Lebensstil bedroht sind. Nein, in erster Linie auch deshalb, weil wir das Ganze schlicht und einfach nicht finanzieren werden können. In Deutschland hat man beeindruckende zwölf Milliarden Haushaltsüberschuss erwirtschaftet, die deutsche Industrie und Exportwirtschaft brummen eben. Dieses Geld soll nun nicht dem deutschen Steuerzahlern zugute kommen, nein, es wird voll und ganz in die Integration der „Schutzsuchenden“ gepumpt werden. In Österreich wird es nicht viel anders sein, nur mit dem Unterschied, dass wir keine Budgetüberschüsse erzielen, sondern nach wie vor Defizite und Schulden machen.
Die wahren Kosten aber werden uns weiter verschwiegen werden, es sind nicht nur die Quartiere, es ist nicht nur die Grundsicherung, es sind die gewaltigen Kosten für die Integration, also für Schulen, für die Einbeziehung der Zuwanderer in unser Gesundheitssystem und für die Tatsache, dass sie wohl auf Dauer für den Arbeitsmarkt nicht brauchbar sind. Wir haben uns also nicht nur potentielle Gewalttäter, zu einem kleinen Prozentsatz möglicherweise sogar Terroristen importiert, wir haben uns vor allem weitgehend Analphabeten und künftige Arbeitslose ins Land geholt.
Wenn man insgesamt jetzt auf die FPÖ-Linie einschwenkt, heißt es natürlich lange nicht, der FPÖ auch recht zu geben. Viel mehr diffamiert man sie weiter als Ansammlung von Hetzern und Rechtspopulisten, die keine Lösungen anbieten würden. Eigenartigerweise hat man gegenüber dem, der bereits vor geraumer Zeit vor all dem gewarnt hat, kein schlechtes Gewissen, man entwickelt vielmehr noch hasserfülltere Gefühle gegenüber den unbequemen Warnern. Und so tut sich im Lande selbst nicht nur in der politischen Klasse, sondern auch innerhalb der Bevölkerung eine zunehmend breite psychologische Kluft auf. Hier das Establishment und die politisch korrekte Gutmenschen-Szene und dort das Volk mit der Opposition, die dessen Ängste artikuliert. Die Brücken, die über diese Kluft führten, werden leider zunehmend eingerissen.

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