Der ganz normale Terror-Wahnsinn

Langsam gewöhnen wir uns daran: Jeden zweiten Tag gibt es irgendeinen Anschlag, eine Schießerei, von der man sehr rasch erkennen muss, dass sie islamistisch-terroristischen Hintergrund hat. Nach dem Großanschlag von Paris sehen offenbar Psychopathen und Extremisten die Notwendigkeit, sich als Nachahmungstäter hervorzutun. In der kalifornischen Provinz ein Ehepaar, das sich erst jüngst in Mekka trauen hatte lassen, in London ein Messerstecher, der sich bemüßigt fühlt, den kürzlich vom britischen Unterhaus beschlossenen Syrien-Einsatz der Royal Air Force zu bestrafen, und so geht es weiter. Und wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch in Deutschland und in Österreich dergleichen ereignet.
Nun hören wir in den Mainstreammedien und von den etablierten politischen Wortspendern immer wieder, dass man diesen islamistischen Terror nur ja nicht mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik in Zusammenhang bringen dürfe, die Täter seien doch zumeist in Europa, in Frankreich oder England geboren. Dass aber genau das das Problem ist, versucht man tunlichst zu verschweigen.
Es gibt nämlich keine oder nur höchst unzureichende Integration der zugewanderten Muslime, seien es jene, die aus dem ehemaligen Kolonialbereich nach Frankreich oder England kamen oder jene, die später als Gastarbeiter nach Europa strömten.
War die erste Generation dieser Zuwanderer noch froh, dass sie Sicherheit und Arbeit in Europa finden konnte, so kam bei der zweiten und dritten Generation schon die Unzufriedenheit, die Frustration über die missliche und in den allermeisten Fällen selbstverschuldete soziale Lage auf. Mangelnde Bildung bis zum Analphabetismus, Arbeitslosigkeit und die selbstausgesuchte Ausgrenzung in den Parallelgesellschaften führten und führen zu einer Radikalisierung, welche dann durch extremistische, islamische Strömungen noch gefördert wurde. Das sind dann die Attentäter von Paris und anderswo.
Zu glauben, die massenhafte Zuwanderung von Moslems, die wir in den letzten Monaten erlebten, würde andere Ergebnisse zeitigen, ist geradezu sträflich naiv. Während die Migration der ehemaligen Kolonialvölker und jene der Gastarbeiter in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren noch in wirtschaftlich prosperierenden Zeiten geschah, kommen die Millionen nunmehr in ein Europa, das besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen ist und wo in vielen Mitgliedstaaten der Konjunkturmotor stottert.
Umso weniger werden sie Arbeit finden, umso geringer sind ihre Chancen, sich zu integrieren. Und die Frustration darüber, dass das vermeintliche Land, in dem Milch und Honig fließen, sich als Pleite-Territorium mit hoher Arbeitslosigkeit und schrumpfenden Sozialleistungen entpuppt, beginnt bereits jetzt um sich zu greifen.
Die vermeintlich Schutzsuchenden, denen die Schlepper und die illusionäre Welt des Internets vorgegaukelt haben, dass sie in Deutschland alle ein Haus, ein Auto und selbstverständlich ständig neue Handys bekommen würden, sie beginnen bereits zu murren. Das Essen schmeckt ihnen nicht, Früchtetee wollen sie keinen, in der einen oder anderen Unterkunft gibt es kein W-LAN-Internet und die freiwilligen Helfer in Österreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern sind immer weniger bereit, den Abfall und den Dreck der Migranten in den Massenlagern wegzuräumen. Das ist offenbar nicht das Europa, das sich die armen Schutzsuchenden vorgestellt haben.
Und auf dem Humus dieser Frustration wachsen dann die Radikalisierung und der Hass auf die Gastgeberländer. Der Islam als Religion ohne Aufklärung ist eben in seinem gegenwärtigen historischen Stadium nicht gerade dazu geeignet, Toleranz und Duldsamkeit zu fördern. Mögen neunzig Prozent der gegenwärtigen Zuwanderer friedliche und freundliche Menschen sein, es reichen ein paar wenige, um den Dschihad zu uns zu bringen. Fest steht jedenfalls, dass die Europäer ihre Dschihadisten selbst züchten.

Eine Antwort zu Der ganz normale Terror-Wahnsinn

  1. echsenwut sagt:

    „Fest steht jedenfalls, dass die Europäer ihre Dschihadisten selbst züchten.“
    Wenn Sie mir als deutschem Muslimen eine Antwort dazu erlauben: Jein.😉
    Richtig ist, dass mit den Zuwanderern tatsächlich eine Menge erzkonservativen und schrägen (Islam-) Zeugs hierhin gerät. Richtig ist aber leider auch, dass uns „hiesigen“ Muslimen aufgrund des allgemein schiefstehenden Islambilds jede Menge Stöcker zwischen die Beine und Vorwurfskanonaden vor die Füße geworfen werden. Sich in diesem Umfeld auf die Zuwanderer zubewegen, diese auffangen und richtig ankommen zu lassen, fällt uns Muslimen sehr schwer. Wir finden in Europa kaum jemanden, der sich mit uns regelrecht verbündet und uns bei dieser Aufgabe hilft. Auch wenn wir seit mehreren Generationen hier sind, verweigert man uns die Assoziation mit unserer Heimat Deutschland (beispielsweise). Damit finden wir auch keine Solidarität. Lippenbekenntnisse aus Politik und von der Straße finden ihren Weg vielleicht auf Plakate und Demonstrationen – aber nicht in den Alltag „auf der Straße“. Gerade für mich als „Bio-Deutschem“, als Konvertit, ist die Gegenwart eine sehr, sehr schräge … ich bin schon oft gefragt worden, ob ich nicht in meine Heimat zurückwolle. Zurück. Wenn ich irritiert frage, wohin ich denn solle, dies Land SEI doch meine Heimat, erhalte ich noch nicht einmal mehr Antwort. Wir Muslime in Europa brauchen Euch alle sehr, sehr dringend an unserer Seite. Wir brauchen Euer Bekenntnis zu uns, Eure Hilfe, damit wir uns konzentriert und gemeinsam um die Zuwanderer kümmern können. Wir SIND seit Generationen ein Teil dieses Kontinents – und jetzt, wo wir gebraucht werden, jetzt brauchen wir Euch für diese Aufgabe. Unmöglich, das alleine zu stemmen.

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