EU-Wahl: Was ist das Beste für’s Land?

Ehrlich gestanden hätte sich der Autor dieser Zeilen die letzte Nummer unserer Zur Zeit vor den Europawahlen ein wenig anders vorgestellt: Als flammenden Aufruf, ihn und seine Partei mit möglichst starker Wählerzustimmung nach Brüssel zu entsenden. Als Protest gegen die heuchlerische Political Correctness des politischen Establishments und der etablierten Medien, als Auftrag mit den übrigen patriotischen Parteien Europas möglichst eng zusammen zu arbeiten und natürlich als Mission für ein anderes Europa der selbstbestimmten Völker und gegen den Brüsseler Zentralismus.

Nun, das sollte nicht sein und der geneigte Leser weiß gut genug, warum dies so ist. In der Politik ist allerdings kein Platz für persönliche Befindlichkeiten, wie Enttäuschung oder gar Verbitterung. Da geht es vielmehr darum, das Wohl des Gemeinwesens, der Res Publica und des Volkes im Auge zu behalten. Und stellt da sich dann schon die Frage: Was ist das Beste für’s Land, für Österreich, für unsere deutsche Muttersprache und insgesamt für die Völker Europas? Welche Wahl sollen wir am 25. Mai des Jahres also treffen? Womöglich gar nicht hingehen, das Ganze ignorieren? Nein, das hieße nur, die mächtigen und etablierten Kräfte indirekt zu stärken. Und eine der EU-Bejubelungs-Parteien zu wählen, kommt für den gelernten Österreicher, für den Patrioten, ohnedies nicht in Frage.

Da gibt es dann also nur die Freiheitlichen des Heinz-Christian Strache und ein Votum für dessen EU-Mannschaft. Und klar und deutlich erklärt der Autor dieser Zeilen, dass er selbst am 25. Mai für die FPÖ stimmen wird.

Dass es da den einen oder anderen Vorbehalt geben kann, etwa gegen den langjährigen Parlaments-Kollegen des Autors dieser Zeilen, der sich in der Phase des Rückzugs des ursprünglichen Spitzenkandidaten nicht schnell genug über die Medien von den ach so unziemlichen, politisch inkorrekten Äußerungen desselben distanzieren konnte, der meinte, für solche Aussagen, könne es in der freiheitlichen Bewegung keinen Platz geben. Oder, dass der Vorarlberger Parteichef, den die gesamte Gesinnungsgemeinschaft vor wenigen Jahren zu verteidigen hatte gegen den Direktor eines jüdischen Museums, als zweiter flugs den Stab über den damaligen Spitzenkandidaten brach, mag man auch nicht vergessen. Insgesamt aber haben sich Schelte und Distanzierung der eigenen Parteiführung in maßvollen Grenzen gehalten, hat man vielleicht nicht sonderlich kämpferisch aber doch kameradschaftlich seitens der Parteispitze agiert.

Ganz abgesehen aber davon gibt es zum Wohle des Landes keine andere Wahl für diesen europäischen Urnengang, als die Freiheitlichen. Für manche mag’s das kleinere Übel sein, für uns, die Macher und die Leser von Zur Zeit sprechen Vernunft und Verpflichtung dafür.

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