Vom Zerfall der Marionetten-Partei

Was hat man in den letzten zwanzig Jahren nicht alles unternommen, um die missliebige fundamentalistische Oppositionspartei FPÖ zu zerstören? Man hat sie mittels Faschismuskeule geprügelt und kriminalisiert. Man hat sie versucht, an den Futtertrögen der Regierungs-Mitverantwortung zu korrumpieren. Und man hat sie mehrfach gespalten und versucht, ihr Konkurrenzbewegungen in der politischen Landschaft entgegenzustellen. Konkret das Liberale Forum der Heide Schmidt, das BZÖ des Herrn Bucher und zuletzt das skurrile Team Stronach.

Nun ist die Faschismuskeule längst stumpf und wirkungslos geworden und das mit dem Korrumpieren hat bei den wirklichen Freiheitlichen nichts gefruchtet. Nur bei den Buberln der Haider-Entourage. – Und die Spaltungs-Parteien erweisen sich auch immer schneller als Flops: Nachdem das LIF der Pensionärin Heide Schmidt bereits vor Jahr und Tag aus der politischen Landschaft verschwunden ist, ist nun das orange Bündnis des farblosen Seppi Bucher sang- und klanglos aus dem Parlament geflogen. Und das Team Stronach erweist sich als einigermaßen schäbige Legionärstruppe, die der greise austro-kanadische Milliardär offenbar bloß dazu nutzen will, um sich Steuergeld-Milliarden aus dem Titel der Parteien- und Klubförderung zu holen. Und damit ist wohl auch dieses Team Stronach – soweit es sich nicht ohnedies bereits aufspaltet – in den Augen der österreichischen Protestwähler vollends entzaubert.

Nachdem die gegenwärtigen und vergangenen Strategien allesamt gescheitert sind, stellt sich die Frage, was wird man in Zukunft tun, um die Freiheitlichen als einzige glaubwürdige und konstant wirkende Alternative zum etablierten politischen System zu zerstören oder zumindest zu stören?

Na, da wird sicher einmal der orange Restl-Verwerteter Mini Grosz aus irgendwelchen Quellen Geld erhalten, um entsprechend bei den EU-Wahlen anzutreten – mit geringer Aussicht. Dann wird vielleicht Onkel Frank doch noch irgendeine verblühte Miss Burgenland oder irgendeinen Parlamentshinterbänkler finden, um ihn in die EU-Wahl zu schicken. Und der verhaltensauffällige Vorarlberger Hans Peter Martin darf bereits wieder in der Kronenzeitung seine absolut sinnlosen und in Brüssel von niemand zur Kenntnis genommenen Kritiken an der Budget-Verschwendung der EU bejubeln lassen und von einer „Steuergeld- Abkassiererei“ sprechen. Wobei Österreichs größte Tageszeitung es offenbar verdrängt, dass Herr Martin sehr bald wegen mutmaßlicher Unterschlagung von Millionen Österreichischer Steuergelds vor dem Kadi stehen wird. Eine aus seinem Umfeld begründete „Alternative für Österreich“ könnte den Freiheitlichen ja Wasser abgraben.

Auch dieser Versuch wird wahrscheinlich auf dem Misthaufen der österreichischen Parteiengeschichte landen.

2 Antworten zu Vom Zerfall der Marionetten-Partei

  1. Bertha sagt:

    Wenn die österreichische Parteienlandschaft vielleicht endlich damit aufhören könnte, der FPÖ Faschismus und Bösartigkeit vorzuwerfen und stattdessen das tun würde was ihre Pflicht ist, nämlich Politik zu gestalten, wäre das bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung. Man kann nicht immer nur von Miteinander und Integration reden und dann eine legale Partei gänzlich ausschließen.

  2. Maria Klingler sagt:

    Blöderweise ist jetzt die LIF in Form von NEOS wieder auferstanden.Wenn die Freiheitlichen mit den Schwarzen und diesen (oder Stronach) in die Regierung gehen sollten, können sie gleich ihr AUS anmelden. Die FPÖ kann nur in der Opposition in den nächsten 5 Jahren größer werden, es sei denn, die Sozis sind nicht schnell genug mit dem Einbürgern von Rotzgrünen.(In D. hat die pensionierte Ministerin Renate Schmidt eine Idee.Man soll die Eltern für ihre Kinder von Geburt an wählen lassen. 2 Türken plus 5 Kinder ergibt 7 Stimmen für die SPD. So geht’s auch, damit D. vom Bosporus aus regiert wird.

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