Unsere heile Multikulti-Welt

In Wien schießt der Iraner Babak S. seinen österreichischen Arbeitgeber in die Brust, nachdem dieser in fristlos entlassen hat. In London richten zwei Schwarzafrikaner nigerianischer Herkunft einen englischen Soldaten in Zivil mit Fleischermessern hin, um ihr Eintreten für den Islam zu beweisen. Und in den Vorstädten Stockholms und Malmös brennen Jugendliche aus Zuwandererfamilien Polizeistationen und Restaurants nieder, zünden Autos an und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, wohl um gegen ihre soziale Benachteiligung zu protestieren.

Schlaglichter aus der gegenwärtigen Realität der europäischen Zuwanderungs-Gesellschaft. Und gleichzeitig erregt man sich in Österreich über Aussagen in einem seit Jahren publizierten freiheitlichen Thesenpapier, wonach es im Falle offensichtlicher Integrations-Unwilligkeit von Zuwanderern, bei Straffälligkeit und schweren Delikten, so etwas wie eine „Minus-Zuwanderung“, also Ausweisung und Repatriierung geben müsse. Im Gegensatz zu allen sanften Tönen, die von HC Strache und seinen Wahlkampf-Strategen im Vorfeld der herbstlichen Nationalratswahlen geäußert werden, seien diese Freiheitlichen eben doch xenophob und rassistisch.

Nun kann man über den ein wenig hölzern und bürokratisch wirkenden Terminus „Minus-Zuwanderung“ gewiss streiten, sich auch darüber lustig machen. Ob es aber wirklich Rassismus ist, im Falle von schweren Delikten, die „Ausschaffung“ (Copyright Schweizer Volkspartei) zu verlangen, muss dann doch bezweifelt werden. Wenn der bundesdeutsche Innenminister Zimmermann die Ausweisung von islamistischen Hasspredigern fordert, mag noch eingewendet werden, dass diese großteils ja schon deutsche Staatsbürger seien und die geforderte Maßnahme deshalb unmöglich bzw. wirkungslos sei. Es beweist aber auch, dass die Aufnahme sowohl von Asylsuchenden, als auch Zuwanderern noch immer nach den rechtlichen Gegebenheiten des Gastlandes zu beurteilen ist und im Falle negativer Beurteilung keineswegs als rassistisch motivierte Diskriminierung zu werten sei.

Ob nicht zeitgerechte „Minus-Zuwanderung“ im Falle des Herrn Babak S. und der beiden Londoner Nigerianer besser gewesen wäre, als das, was sie nunmehr verursachten? Und ob nicht die allzu liberale schwedische Asyl- und Zuwanderungs-Gesetzgebung auf ihre soziale Verträglichkeit für das Land überprüft werden müsste, darf wohl in den Raum gestellt werden. Allzumal sich unsere heile Multikulti-Welt europaweit zunehmend als Multi-Konflikt-Gesellschaft entpuppt: Latente mehr oder weniger offene bürgerkriegsähnliche Zustände in Zuwanderungs-Ghettos mit ausländischen Jugendlichen ohne jede soziale Perspektive, hasserfüllte Islamisten, die bereit sind, ihren Privat-Dschihad bis hin zu blutigen Terroranschlägen zu führen. Und – den Wiener Fall betreffend – Zuwanderer mit einem Gewalt-Potential, welches der landläufige Mitteleuropäer gottlob längst hinter sich gelassen hat. Zuwanderer, die bereit sind, familiäre Konflikte, etwa gegenüber den eigenen Frauen und Kindern, aber auch Konflikte in der Arbeitswelt mit der Pumpgun und dem Fleischermesser auszutragen.

Jene, die da hier politisches Kleingeld wechseln und eine missliebige Oppositionspartei als xenophob und rassistisch denunzieren, nur weil sie vor diesen Problemen die Augen nicht verschließt, werden sich irgendwann über ihre Mitverantwortung für diese Zustände befragen lassen müssen.

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