Es war einmal…ein katholisches Land

Dieser Tage feiern wir also Ostern, das – wir entsinnen uns – höchste christliche Fest im Jahreslauf. Schon am Palmsonntag ist der eine oder andere zur Palmweihe mit dem Buschen Palmkatzerln in die Kirche gegangen, am Gründonnerstag hat’s Spinat gegeben, am Karfreitag vielleicht kein Fleisch, dafür aber am Karsamstag in den Alpenländern die Fleischweihe und danach eine zünftige Osterjause. Eier wurden gefärbt, Schinken und Kren verzerrt und der eine oder andere geht am Ostersonntag vielleicht auch in die Kirche. Christliches Brauchtum prägt diese Tage also, vermischt ein wenig mit älteren, heidnischen – der Osterhase lässt grüßen. Ob viele Österreicher dieses Fest allerdings als ein wirklich christliches, als das Gedenken an die Passion, den Tod und die Auferstehung des Messias begehen, ist eine andere Frage.

Österreich das war einmal ein katholisches Land, nicht nur in der Monarchie als der Habsburger Kaiser der wichtigste katholische Fürst des Abendlandes war, nicht nur im Ständestaat, der ein bewusst christlich-katholischer war, auch danach noch, in der Republik bis in die 50-er, 60-er Jahre hinein. Heute ist Österreich vielleicht so etwas wie ein post-katholisches Land. Der Lebensrhythmus wird noch von den vormaligen Bräuchen, den Dogmen und Sakramenten beeinflusst, man lässt die Kinder zum großen Teil noch taufen, man heiratet auch kirchlich und man geht vielleicht ein, zweimal im Jahr, eben zu Ostern und zu Weihnachten zur Messe. Die Austrittswelle aus der katholischen Kirche ist aber ungebremst, nicht erst seit den Missbrauchsvorwürfen. Heiraten wollen am ehesten noch Schwule und katholische Priester. Und eine kirchliche Eheschließung ändert nichts daran, dass jede zweite Ehe im Land geschieden wird. Wie viele Eltern mit ihren Kindern am Abend vor dem Schlafengehen noch beten, weiß man nicht. Ja und dann, wenn einer stirbt, legt man schon Wert darauf, dass ein Priester den Betreffenden unter die Erde bringt.

Was die paar Hunderttausend Protestanten im Lande betrifft, so ist bei ihnen der Verlust des Religiösen nicht minder dramatisch als bei den Katholiken. Gläubig sind hierzulande nur mehr die Muslime und von ihnen gibt es wahrscheinlich schon mehr als Protestanten, nämlich rund eine halbe Million, mit steigender Tendenz. Sie verlangen absoluten Respekt vor ihrem Glauben und ihren heiligen Schriften. Der Katholizismus hingegen, vom Heiland beginnend bis hin zu den Kirchenfürsten, ist längst den Kabarettisten preisgegeben und allenfalls noch Lebensinhalt für alte Muatterln. So schaut’s aus im einst katholischen Österreich.

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5 Responses to Es war einmal…ein katholisches Land

  1. Bloody Mary sagt:

    Wenigstens reden wir in Österreich noch von „Ostern“ und nicht vom „Hasenfest“ wie die verwirrten Deutschen! Daß sich die Leute von den Kirchenmännern abwenden ,haben die sich selber zuzuschreiben. Wer verbündet sich schon mit solchen Islamschleimern, die das eigene Volk verraten ❓ 😳

  2. Berwuz sagt:

    Bloody Mary@ aber hallo, es gibt noch genug Deutsche, die Ostern kennen und nicht das „Hasenfest“, das habe ich ja noch nie gehört. Leider ist es auch bei uns so, daß beide Kirchen dem verbrecherischem Islam huldigt, ja diese Verbrecher am A… leckt. Kein Wunder also, wenn sich viele Gläubige von dieser Kirche verraten und verkauft fühlen. Unsere Kirchen Verkaufen ihre Hansln an den Verbrecherischen Islam, ohne die gravierenden Folgen zu sehen. Wollen die Verräter sich etwa frei- Kaufen??? Von wem das toleriert wird stellt sich hinterher heraus. Vielleicht baumeln sie dann auch auf vielen Bäumen, wie man es mit Verrätern tut. Ich wünsche mir diese Gerechtigkeit, wenn sie uns denn Verraten haben.

  3. Antisozialist sagt:

    Die Argumente, die Bloody Mary vorbringt, waren auch der Grund, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Die Kirche in Österreich hat sich immer mehr in Richtung von dunkelroten Herz-Jesu- Kommunisten verändert.

    Zum Artikel von Herrn Mölzer möchte ich nur schreiben, daß man dem Islam keinen Respekt entgegenbringen darf. Respekt kann ich nur vor Menschen haben, die Leistung bringen, aber sicher nicht vor Nichts- und Minderleistern.

    Es liegt an uns, dieser bösen Wüstenreligion den Respekt zu verweigern.

  4. Antisozialist sagt:

    Richtig. Genau das fehlt. Meiner Meinung ist gerade der Herr Kardinal nicht unwesentlich am Untergang der Kirche in Österreich mitverantwortlich.

  5. Bloody Mary sagt:

    OT OT OT D R I N G E N D ! Herr Strache lehnt den ESM (Ewigen Stabilitätsmurks) ab, aber die Deutschen tun was dagegen: http://www.verfassungsbeschwerde.eu
    info@mehr-demokratie. de Bitte bedrängt die FPÖ-Spitze es den Deutschen gleichzutun. Wir können hier doch nicht einfach warten, bis unsere Souveränität vor die Hunde geht. Die Österreicher kapieren einfach nicht, daß die EU eine Diktatur ist ! :mrgreen: de

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