Wer wird die Probleme lösen, wenn nicht die FPÖ?

Der Versuch der etablierten Medien, den einen oder anderen Keil in die freiheitlichen Reihen zu treiben, ist unübersehbar. Allein mein gestriger Blog hat in den Online-Ausgaben mehrerer heimischer Gazetten zur einigermaßen krampfhaften Intention geführt, dass „Mölzer die Regierungsfähigkeit seiner Partei bezweifle und seinen Parteiobmann vor den Kopf stoße.“

All dies bleibt jedoch Wunschdenken, weil das historische Anwachsen der Strache-FPÖ klar aussagt, was die Menschen in Österreich erwarten:

Wer, wenn nicht die FPÖ soll das Land aus dem Euro-Milliarden-Wahnsinn herausführen? Wer wird es aus der drohenden Schengen-Asyl-Katastrophe retten, wer vor dem Islamismus bewahren, wenn nicht die FPÖ? Die Menschen sind offenbar der Ansicht, dass H.-C. Straches Freiheitliche möglicherweise nach jahrzehnterlanger rot-schwarzer Misswirtschaft keine Wunder bewirken wird können, aber sicher alles tun werden, um Österreich auf einen besseren Weg zu bringen.

Deshalb müssen wir trotzdem diskutieren, ob die Freiheitlichen im Falle des zu erwartenden Wahlerfolges sich gewissermaßen auf die technischen Voraussetzungen einer Regierungsfähigkeit zeitgerecht vorbereiten.

Abgesehen von den zweifellos richtigen Reformansätzen gilt es, detaillierte Arbeitsprogramme für alle Sachbereiche zu entwickeln. Gibt es genug Fachleute für zu besetzende Ministerien? Gibt es Strukturen im vorparteilichen Raum zur sachpolitischen Abstützung einer freiheitlichen Reformregierung? Und vor allem: gibt es genug medialen Flankenschutz, um eine Regierungsbeteiligung in der Öffentlichkeit durchzustehen? Das sind die Fragen, die debattiert werden müssen – mit freien Worten in einer freiheitlichen Partei.

Dass H.-C. Straches Mannschaft das, was die gegenwärtig Regierenden machen, leicht besser machen können, ist dabei klar. Die gelernte Arzthelferin Doris Bures als Infrastrukturministerin, Wehdienstverweigerer Norbert Darabos als Chef des Bundesheeres sowie Witzbold Sebastian Kurz als Integrationsstaatssekräter müssen als Beweis dafür gar nicht herangezogen werden. Ihre medialen Helfershelfer können gegenwärtig alles versuchen, die freiheitliche Erfolgsmannschaft auseinander zu dividieren. Mit Sicherheit aber ohne Aussicht auf Erfolg!

2 Antworten zu Wer wird die Probleme lösen, wenn nicht die FPÖ?

  1. Britta sagt:

    Kann beiden Vorpostings nur 100% zustimmen. Die FPÖ muss aufrüsten in jeder Beziehung, denn ohne kompetente Persönlichkeiten ist jede Regierungsbeteiligung von vorherein zum scheitern verurteilt, weil man ohnedies damit rechnen muss, dass alles versucht wird der FPÖ jeden nur erdenklichen Stein in den Weg zu legen. Dafür muss man sich gewissenhaft vorbereiten. Dies in aller Stille zu tun, wäre allerdings auch meine Präferenz. Nicht alles muss medial ausgeschlachtet werden.

  2. Bloody Mary sagt:

    Spruch meiner alten Kinderfrau: „Man kann mehr mit Warten erreichen, als mit Springen!“ Und die Chinesen: „Dumme hasten, Kluge warten.“ Noch ist die FPÖ zu schwach. Die sollen eine starke Opposition bilden, wie die Wahren Finnen. 😎

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: