Euro wird immer mehr zum währungspolitischen Himmelfahrtskommando

Der Euro entwickelt sich immer mehr zum währungspolitischen Himmelfahrtskommando. Spanien ist die viertgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone und nun wird von Seiten der EU eine Rettungsaktion für das hochverschuldete Land vorbereitet. Wenn nun also auch Madrid Geld braucht, dann wird der Euro für die EU-Nettozahler wie Österreich oder Deutschland vollends zu einem Fass ohne Boden.
Als der Euro eingeführt wurde hieß es, die neue Währung würde so hart sein wie einst die D-Mark. Aber eingetreten ist das genaue Gegenteil. In den EU-Verträgen steht, dass Finanzhilfen an andere Mitgliedsstaaten nicht erlaubt sind. Also werden mit den sogenannten Hilfspaketen die EU-Verträge gebrochen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank sollen nun den Bürgern endlich reinen Wein einschenken anstatt ihnen andauernd Beruhigungspillen zu verabreichen.
Da das Scheitern der europäischen Währungsunion immer offensichtlicher wird, muss nun mit allen verfügbaren Mitteln nach Auswegen gesucht werden. Es wäre durchaus noch möglich, dass Griechenland trotz der Milliardenhilfe dennoch Pleite geht. Damit nicht auch noch die erfolgreichen europäischen Volkswirtschaften von den Budgetsündern in den Abgrund gerissen werden, ist ein kerneuropäischer Hartwährungsverbund zu gründen, der sich am Währungsverbund zu orientieren hat, welcher sich früher um die D-Mark gruppiert hatte.

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2 Responses to Euro wird immer mehr zum währungspolitischen Himmelfahrtskommando

  1. Bertha sagt:

    Ist es der Sinn der Übung EU wenn schlechter gestellte Volkswirtschaften die intakten mit nach unten ziehen? Sollte nicht gerade das vermieden werden?

  2. Christof H sagt:

    Da wünscht man sich doch den guten alten Schilling wieder zurück…

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