Osmanen-Freund Swoboda zeigt sein wahres Gesicht

Der erfolglose SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda bewirbt neuerdings öffentlich die Kampagne Istanbuls als Kulturhauptstadt Europas 2010. Die Meinung der Österreicher zum Türkei-Beitritt ist Swoboda dabei offenbar völlig gleichgültig.
Einmal mehr wird dadurch die Doppelzüngigkeit und Unglaubwürdigkeit Swobodas unter Beweis gestellt. Ungeachtet des Faktums, daß Istanbul zu einem Teil in Europa liegt,sollen mit der Nominierung Istanbuls zur EU-Kulturhauptstadt 2010 und
der heutigen Veranstaltung im Brüsseler Parlament natürlich in erster
Linie die EU-Beitrittsavancen der Türkei protegiert werden. Swoboda
stellt sich mit anderen glühenden Verfechtern eines türkischen
Beitritts, wie dem liberalen Engländer Andrew Duff, in den Dienst der
türkischen Propaganda.
Dabei hat sich gerade Swoboda unter dem Druck der
freiheitlichen Kampagne im EU-Wahlkampf mehrfach in den Medien gegen
einen Türkei-Beitritt ausgesprochen. Swoboda zeigt damit einmal
mehr, daß ihm die Meinung von 90 Prozent der österreichischen
Bevölkerung, die einen EU-Beitritt der Türkei massiv ablehnt, völlig
gleichgültig ist.
Dem verhinderten SPÖ-Delegationsleiter geht es in erster Linie
darum, Liebkind des EU-Establishments zu sein. Dort bekommt er
offenbar noch ein paar Funken gespielter Anerkennung, die ihm von der
österreichischen Bevölkerung im Rahmen der Wahlen zu recht verwehrt
worden ist.

2 Antworten zu Osmanen-Freund Swoboda zeigt sein wahres Gesicht

  1. O. S. Wald sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, daß bei der nächsten Nationalratswahl die Roten die Bürger nicht mit dem Schmäh täuschen können, die Österreicher könnten mit einer Volksabstimmung den Türkei-Beitritt verhindern. Wenn der Türkei-Zug, in dem Herr Swoboda offenbar in der 1. Klasse sitzt, einmal abgefahren ist, dann wird Österreich gar nichts mehr unternehmen können.

    Herr Mölzer, ich hoffe daher, daß Sie auch weiterhin die Doppelbödigkeit der SPÖ in Sachen Türkei-Beitritt schonungslos aufzeigen. Denn in Österreich mimt Faymann den wackeren Kämpfer gegen die Osmanen, während in Brüssel die Genossen alles unternehmen, damit die Türken möglichst rasch zu EU kommen können.

    Und wer wirklich ein Zeichen gegen die Aufnahme der Türkei setzen will, der muß der bei der nächsten Wahl sein Kreuzerl beim Schmied, also bei der FPÖ, und nicht beim SPÖ-Schmiedl machen!

  2. Caro44 sagt:

    Ich bin schockiert! Während ich heute in den Tageszeitungen lesen musste, dass ein junges Mädchen (16 Jahre!)in Südostanatolien von ihrer Familie lebendig begraben wurde, um ihre angeblich beschmutzte Ehre wieder rein zu waschen, erfahre ich, dass sich ein Herr Swoboda in den Dienst der türkischen Propaganda stellt! Abgesehen davon, dass ein Roter sich anscheinend einmal mehr nicht an seine Wahlkampf-Aussagen erinnern kann, bin ich tief schockiert darüber, dass ernsthaft darüber diskutiert wird, ein Land, in dem solche Grausamkeiten passieren, in die EU aufzunehmen. Ihr Weg, Herr Mölzer, einen sofortigen Abbruch der Verhandlungen zu fordern, ist der einzig richtige!

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