Perversionen in der Asyl- und Fremdenpolitik

Nun wollte also ein staatlich subventionierter Schriftsteller mit Arigona Zogaj zum Opernball kommen. Aufgeputzt mit einem „Stargast“, der illegal nach Österreich gekommen war, sollte also der Ball der Republik in einen Event der Gutmenschlichkeit nach den Vorstellungen der links-grünen Kulturschickeria verwandelt werden. Auch wenn die Kosovarin, die mit Suiziddrohungen dem österreichischen Staat ein Bleiberecht abzupressen versucht hat, dem Vernehmen nach nicht zum Opernball kommen will, so verdeutlicht die Angelegenheit vor allem eines – nämlich Perversionen in der heimischen Asyl- und Fremdenpolitik

Das Versagen der Bundesregierung in der Asylpolitik wird wiederum durch die beharrlichen Pläne von Innenministerin Fekter, in Österreich ein drittes Aufnahmelager für Asylanten zu errichten, unter Beweis gestellt. Wenn Österreich ausschließlich von sicheren Drittstaaten umgeben ist, warum strömen dann so viele Wirtschaftsflüchtlinge ins Land? Die Antwort kann wohl nur darin liegen, daß die Alpenrepublik für Asylanten ein lohnenswertes Ziel ist, weil hier hohe Sozialleistungen warten. Und die Bundesregierung ist zu feig, um den Österreichern diese Wahrheit zu sagen.

Die Frau Innenminister ist jedenfalls gut beraten, lieber Pläne für eine weitere Verschärfung des Asyl- und Fremdenrechts ausarbeiten, anstatt über ein drittes Aufnahmelager nachzudenken. Beispiele, in welche eine Reform gehen sollte, gibt es in Europa ja genug. In Dänemark wurde unter Federführung der Dänischen Volkspartei dem sogenannten Familiennachzug ein Riegel vorgeschoben. Und in Italien hat die Lega Nord wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Zuwanderung, etwa durch eine deutliche Verlängerung der Abschiebehaft, durchgesetzt.

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2 Responses to Perversionen in der Asyl- und Fremdenpolitik

  1. Alexander Bruessel sagt:

    Zum Thema „Stargast beim Opernball“ kann man nur noch den Kopf schuetteln. Ein kleines Maedchen sollte unlaengst aufgrund ihrerer Eltern die durch „besondere Leistungen“ (Asylmissbrauch, Diebstahl) mit in ihre Heimat den Kosovo abgeschoben werden.
    Wer haette allerdings gedacht, dass es mit Schuetzenhilfe des ORF moeglich waere ein ganzes Land soweit zu erpressen, dass die normale Tagespolitik, „die sich ja nur mit den derzeit vorherrschenden Problemen beschaeftigen sollte“, einfach ausgeblendet wird, und gleichzeitig mit sentimentalen Artikeln auf die Traenendruese der Buerger gedrueckt wird.
    Dazu kommt dass in den Medien behauptet wird, Asylant in Osterreich zu sein waere, als wuerde man in Kriegsgefangenschaft leben, dem gilt es nur entgegnen und strikt einfach mit der Wahrheit bewaffnet diese Maerchen zu widerlegen.
    Und die ist Gott sei dank noch auf unserer Seite!
    Und falls der Herr Lugner noch eine Begleitung fuer den Opernball sucht, vielleicht hat einer der vorbestraften Brueder der „armen“ Arigona noch Zeit!
    Mfg

  2. Caro44 sagt:

    Sehr geehrter Herr Mölzer,
    ich bin voll und ganz Ihrer Meinung, dass sich die Frau Innenminister in erster Linie um eine striktere Lösung in Sachen Asyl bemühen sollte. Die Debatte eines dritten asylzentrums betreffend, frage ich mich auch, welche Gemeinde wohl gerne freiwillig ein solches bei sich hätte? Ich hätte in meinem Bezirk garantiert keine Freude damit. Außerdem hat Österreich bereits genug Asylwerber, deren Verfahren noch nicht mal im Laufen sind – vielleicht sollte man sich einmal darum kümmern?

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