Nicht sehr Damenhaft

1. April 2009

Da fand also gestern in einer großen Wiener Buchhandlung Diskussion aus Anlass des Strache-Buchs der beiden Journalistinnen Claudia Reiterer und Nina Horaczek statt. Das Thema war „Wer treibt die Wähler nach rechts?“. Unter der durchaus sachkundigen Moderation des ORF-Journalisten Hans Bürger und seiner Kollegin Weissenberger konnten sich denn irgendein blässlicher ÖVP-Parteisekretär und die patscherte SPÖ Nachwuchshoffnung Rudas über Strache auslassen. Ewald Stadlers obsessiver Hass auf Strache wurde einmal mehr artikuliert und Grünenchefin Glawischnig gab kund, es werde ihr schlecht, wenn sie höre, was ich, Andreas Mölzer, so von mir gebe. Schlecht darf der Dame werden, da sie ja unter großem Mediengetöse bekannt gab, ihr zweites Kind zu erwarten. Soweit so erfreulich. Nun werden die Grünen offenbar noch mehr Geld für Babysitter ausgeben müssen.

Dass die grüne Parteichefin mich aber dann ansprach, sie wisse nicht, was in meinem „Schädel“ vorgehe, wenn ich sie kritisiere, hat mich dann doch empört. Die Diskussionsleitung griff natürlich nicht ein, aber man stelle sich vor, ich hätte von „Schädel“ der Frau Glawischnig gesprochen. Ja da wäre die Aufregung groß gewesen. Aber uns Freiheitlichen gegenüber darf man sich ja jede Frechheit und jede Unterstellung heraus nehmen. In Hinblick auf die Frau Glawischnig darf man jedenfalls feststellen, dass sie – was recht unwahrscheinlich ist – vielleicht noch einmal politisch erfolgreich wird. Eine Dame wird sie allerdings nicht mehr