Von Gutmenschen und geförderten Pensionen

Heute wurde wieder einmal eine Rassismus-Studie der EU-Agentur für Grundrechte veröffentlicht. Darin ist natürlich keine Rede von Inländerdiskriminierungen und rassistischen Übergriffen der Minderheiten untereinander. Wie üblich also eine wertlose, weil unvollständige, politisch motivierte Gutmenschenstudie auf Kosten der EU-Beitragszahler.

Offenbar wollen linkslinke Kreise aber gezielt der autochthonen Bevölkerung in Europa Rassismus unterstellen, weil diese sich nicht mit Massenzuwanderung abfinden will.
Tatsache sei jedenfalls, dass Übergriffe von Ausländern auf die einheimische Bevölkerung zunehmen.
Aber das soll offenbar vor der Bevölkerung verheimlicht werden.

Im EU Parlament wurde heute beschlossen, die Verluste des Pensionsfonds der EU-Parlamentarier durch Steuergelder auszugleichen. Ich habe mich selbstverständlich gegen diese skandalöse Mehrbelastung des
Steuerzahlers ausgesprochen. Jeder, der Geld in Wertpapieren veranlagte, hat in letzter Zeit Verluste erlitten. Warum sollen diese jetzt gerade bei uns Politikern ausgeglichen werden?
Ich versuche damit auch ein Zeichen zu setzen, anders als Maulhelden wie Ewald Stadler, die immer Privilegien anprangern, sich aber noch im alten, überaus günstigen Politikerpensionsmodell befinden.

3 Antworten zu Von Gutmenschen und geförderten Pensionen

  1. Nicolas sagt:

    Globalisierungswahn und romantische Multikultiutopien prägen dieses Europa. Im Sinne der Gleichmacherei schlüpfen die neoliberalen Kapitalisten gekonnt in das Mäntelchen der Gutmenschen. So darf es nicht wundern, wenn gemeinsam gegen Rassismus und Rechts gehetzt wird. Heute ist halt jeder rechts, der nicht links oder ein EUphoriker ist. Mit gezielten Kampagnen wird die Bevölkerung manipuliert und ein schlechtes Gewissen suggeriert (hat uns Österreichern gegenüber ja schon Tradition).
    Grundsätzlich gehört dieses Europa stark reformiert und im Ernstfall sogar boykottiert!
    Dieses EU Parlament wäre bis auf einige wenige zu inhaftieren und wegen Verrat, Manipulation und Ausbeutung der europäischen Völker anzuklagen.

    • Michi sagt:

      da hast du vollkommen recht, Nicolas

      Offenbar ist für diese feigen Gutmenschen nichts verwerflich:

      Nicht wenn einer Großkapitalist ist, nicht wenn China, Indien, die Emirate oder auch die USA auf Kosten von Tier und Mensch jedes noch so absurde, moralisch zweifelhafte und kontraproduktive Vorhaben durchsetzen.
      Nicht wenn einer asozial und aggresiv ist.

      Nicht wenn Banker Millionen kassiern, nicht wenn der letzte Baum fällt, nicht wenn der kleine Inder, Chinese oder sonst ein Asiate sich für europäische Konzerne für 15 euros ausbeuten lässt…

      Nein, nein das geht alles in Ordnung.

      Nur wenn du „rechts“ bist, oder auf die muslimische Überflutung hinweist bist du in deren Augen „der letzte Dreck“

  2. Sehr geehrter Herr Wolfo!

    Ich danke Ihnen für Ihre Nachfrage. Gerne möchte ich Ihnen die Umstände näher erläutern.

    Die EU-Kommission plant eine EU-Asylrichtlinie, die im Grunde genommen
    nicht nur Österreich, sondern ganz Europa zu einem
    Asyl-Betrüger-Selbstbedienungsladen für Wirtschaftsflüchtlinge aus aller
    Herren Länder machen würde.

    Der Zugang zum Arbeitsmarkt soll für Asylwerber erleichtert werden, man will
    Schubhaft erschweren, der Familiennachzug wird auf Sippschaften erweitert
    und Sozialhilfe auf österreichischem Niveau soll das Ganze noch versüßen.

    Die FPÖ hat im österreichischen Parlament am 17.4. 2009 einen Antrag
    gestellt, der das alles im EU-Rat verhindert hätte – SPÖ, ÖVP und Grüne
    haben diesen klamm heimlich abgelehnt.

    Parallel dazu wurde die Asylrichtlinie im EU-Parlament in einer ersten
    Vorabstimmung ohne Wirkung – genannt „Erste Lesung“ – behandelt. Dort hat
    die ÖVP aus EU-Wahl-taktischen Gründen dagegen gestimmt, die SPÖ bis auf
    einen Abgeordneten dafür, weil diese Abstimmung ohnehin keine Rolle spielt.
    Dennoch kann der Vollständigkeit halber angemerkt werden, dass HP Martin DAFÜR gestimmt hat!

    Ich war an diesem Tag bei einer Bürgerinformations-Veranstaltung
    in Vorarlberg mit über 500 Menschen, und habe deswegen diese unwichtige
    Abstimmung nicht wahrnehmen können.

    Die entscheidende Abstimmung in „zweiter und dritter Lesung“ wird aber erst
    nach der Wahl sein, ebenso der entscheidende EU-Rat – und dort darf man darauf
    wetten, daß die ÖVP mit ihren Abgeordnten und ihrer Innenministerin Fekter
    wieder für die EU-Asylpläne stimmen wird – ebenso die SPÖ und die Grünen.
    Bei diesen dann relevanten Abstimmungen aber werden alle FPÖ – Parlamentarier und selbstverständlich auch
    ich anwesend sein und gegen diesen EU-Asylwahnsinn stimmen.

    Die Darstellung der Medien, dies sei eine wesentliche Abstimmung gewesen,
    entbehrt jeglicher Realität, ebenso die Darstellung der ÖVP und SPÖ, gegen
    die EU-Asylpläne zu sein – sonst hätten sie dem FPÖ-Antrag gegen die
    EU-Asylpläne im österreichischen Parlament doch wohl zustimmen können!

    In der Hoffnung, Ihnen Aufklärung zu diesem Thema gegeben zu haben und gern
    für Rückfragen zur Verfügung stehend verbleibt

    mit freundlichem Gruß

    Andreas Mölzer

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