Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

Das heutige Treffen von EU-Erweiterungskommissar Olli
Rehn und anderen europäischen Vertretern mit dem türkischen
Außenminister Ali Babacan und Chefunterhändler Egeman Bagis in Prag
müsse zum sofortigen Abbruch der Beitrittsverhandlungen genützt
werden. DieTürkei ist kein europäisches Land und will es offenbar auch nicht
sein! Wie weit sich die Türkei von Europa entfernt hat, zeigt nicht
zuletzt die Verhaftungswelle von Dutzenden hochrangigen Politikern
der Kurdenpartei DTP in der Vorwoche.

Neben ethnischen Minderheiten wie den Kurden sind auch religiöse
Minderheiten wie die Christen im Alltag einer ganzen Reihe von
Diskriminierungen ausgesetzt. Daher stellt sich einmal mehr die
Frage nach der Sinnhaftigkeit der Weiterführung der
Beitrittsverhandlungen, zumal Ankara offenkundig reformresistent ist.
Anstatt Zeit und Ressourcen für sinnlose Beitrittsverhandlungen zu
vergeuden, sollte Brüssel mit Ankara Verhandlungen über eine
privilegierte Partnerschaft aufnehmen.

Unterstützen sie daher die Türkei-Petition der FPÖ unter: http://www.stoppt-den-tuerkei-beitritt.at

3 Antworten zu Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

  1. Markus Löffler sagt:

    Sehr geehrter Herr Mölzer!

    Es ist kein Geheimnis,dass die Gesprächskultur der linken Politiker und der deren Gesinnungsgenossen zu wünschen übrig läßt.Man denke nur an die Club2-Diskussion zum Thema „Wie rechts ist Österreich?“ an der sie persönlich teilgenommen haben: „..die FPÖ ist die Nachfolgepartei der Auschwitz-Verbrecher…“,eine Aussage,die der neutrale Historiker Jagschitz mit überraschender Vehemenz abschmetterte,indem er zu recht behauptet hat,dass auf diesem Niveau keine zielführende Diskussion zu führen wäre.

    Zum Anderen möchte ich meine Bewunderung für sie als Person und für Ihre Publikationen zum Ausdruck bringen.Sei es in der“ZurZeit“ oder in Buchform,sie verstehen es bestens die Mißstände in der Bundes-oder Europapolitik mit spitzer Feder und scharfem Verstand zu durchleuchten.Die Art ,wie sie zu Ihren politischen Grundsätzen stehen hat Vorbildwirkung und sollte über Parteigrenzen hinweg Nachahmer finden!

    Ich freue mich schon sehr auf Ihre 1.Mai-Rede in Linz,der ich sischer beiwohnen werde und wünsche Ihnen für den sicher kräftezehrenden EU-Wahlkampf viel Ausdauer und auch Glück,aufdass das Wahlergebnis ein Zweistelliges ist!

    Markus Löffler (25),Student

  2. Nicolas sagt:

    Am 11.4. verteilten wir in unserem Bezirk Jakomini, Graz, Ostereier. Bei diesem Anlass ließ ich gleich ein paar Leute gegen den Beitritt unterschreiben.
    Zu denken gab mir jedoch, obwohl die Stimmung gut war und sich jeder der Befragten gegen einen Türkeibeitritt aussprach, daß einige nicht unterschrieben. Aus Angst!
    Eine alte Dame sagte, dsß die allein wohne und sich deshalb nicht unterschreiben traue.
    „Was ist wenn einmal jemand kommt…“

    Darüber sollte man sich Gedanken machen, und ergründen woher diese Ängste kommen!
    Können wir auch diese Kräfte noch bündeln und für uns gewinnen?
    Die Zeit läuft….

  3. […] man sich mit den verschiedenen Parteien und ihren politischen Grundsätzen auseinandersetzt, stellt man sowohl Überschneidungen, als auch klaffende Differenzen fest. Da in […]

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