Buchpräsentation „Europa 2084 – Orwell läßt grüßen“ im Parlament

Die Präsentation des von mir herausgegeben und mitverfassten Buches „Europa 2084 – Orwell läßt grüßen“ im Parlament, war absolut ein Erfolg. Die nahezu dreihundert Besucher waren vom Buch angetan und auch von den historischen Vorträgen. Obwohl ich mir bei der Präsentation eines Buches, das sich mit einer fiktiven Zukunft befasst, eigentlich eher Zukunftsforscher als Referenten gewünscht hätte als Historiker, war das Thema „Widerstand gegen Imperien“ doch interessant und ein bedeutendes.

Allein der mediale Wirbel, der um den Referenten Walter Marinovic gemacht wurde hat bewirkt, dass die ganze Angelegenheit überaus öffentlichkeitswirksam wurde. Die Grünen, die ständig mit Schaum vor dem Mund gegen alles polemisieren, was wir tun, sind diesbezüglich wirklich überaus von Nutzen. Dem alten Deutsch- und Latein-Professor Marinovic wird Rechtsextremismus und der übliche Quatsch vorgeworfen, dabei ist er in Wahrheit ein überaus biederer, gebildeter und gutbürgerlicher Mensch mit durchaus interessanten, wenn auch nicht zeitgeist-gerechten, Thesen.

Aber Meinungsfreiheit ist – wenn es nach der Ultralinken und den linken zeitgeistigen Medien geht – eine Sache, die uns Freiheitlichen nicht zusteht. Und natürlich würde man am liebsten auch die parlamentarischen Usancen ändern, wonach jede Parlamentspartei zu Veranstaltungen einladen kann, wen sie will.

Allein um das Prinzip der Meinungsfreiheit hochzuhalten ist es wichtig, sich von medialem Druck und von den Linksextremisten nicht einschüchtern zu lassen.
BuchpräsentationProf. Höbelt und Andreas MölzerProf. Höbelt und Andreas Mölzer

5 Antworten zu Buchpräsentation „Europa 2084 – Orwell läßt grüßen“ im Parlament

  1. Nicolas sagt:

    Wie reudige geschlagene Hunde stürzen sich die Linken und anderen weltfremden Fantasten auf alles was diese Freiheitliche Partei macht oder sagt! Getrieben von den großen Internationalen und der eigenen anerzogenen Beschränktheit, ist es schon ein pathologischer Zwang dieser „ewig Gestrigen“ Alles und Jeden in das rechtsextremistische böse Licht zu rücken.
    Oder was treibt diese Narren tatsächlich an?
    In Anbetracht dieser immer häufiger und aggressiver werdenden Schmutzkampagnen bekommt man den Eindruck, daß nicht WIR es sind, die etwas zu fürchten haben!
    Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ läßt sich hinter der umfassenden Agitationspolitik mancher Parteien eine tiefe und festsitzende Angst erahnen! Umso panikartiger die Anderen agieren, desto unsicherer und schwächer werden sie!
    Daraus sollten wir die Kraft schöpfen und unser Freiheitliches Weltbild noch stolzer in die Bevölkerung tragen!!

  2. Mag. Peter Holzgethan sagt:

    Mein Leserbrief zu Marinovic und die Antwort des Standard (eigentlich müsste man das von unten nach oben lesen):
    Sehr geehrter Herr Ranftl,
    danke für Ihre freundliche Antwort. Soweit ich weiß, ist das DÖW am 4. Mai 1998 vom OLG Wien dazu verurteilt worden, in bezug auf seine Tätigkeit die Bezeichnungen „linksextrem“ und „kommunistisch“ zu dulden. Auf alle Fälle ist das DÖW keine amtliche Stelle, die zumindest weitgehend objektiv urteilen würde. Die Beurteilung „rechtsextrem“ wird vom DÖW doch recht willkürlich ausgesprochen.

    Freundliche Grüße

    Peter Holzgethan

    Mag. Peter Holzgethan

    5082 GRÖDIG/Sbg. Eichetstrasse 15

    __

    Ist zwîfel herzen nâchgebûr, daz muoz der sêle werden sûr. …

    —–Ursprüngliche Nachricht—–
    Von: Standard Red. Leserbriefe [mailto:Leserbriefe@DerStandard.at]
    Gesendet: Donnerstag, 23. April 2009 13:17
    An: p.h@inode.at
    Betreff: AW: Leserbrief

    Sehr geehrter Herr Mag. Holzgethan

    Danke für Ihr E-Mail. Erlauben Sie mir bitte einen kleinen Einwand: Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) wurde 1963 von ehemaligen WiderstandskämpferInnen und Verfolgten des NS-Regimes sowie engagierten Wissenschaftlern als Verein gegründet. Als Initiator und wissen-schaftlicher Leiter bis 1983 fungierte der aus dem britischen Exil zurückgekehrte Herbert Steiner. Von Anfang an war das DÖW überparteilich und pluralistisch ausgerichtet: Neben den drei Opferverbänden – KZ-Verband, ÖVP-Kameradschaft und Sozialdemokratische Freiheitskämpfer – sind auch die katholische Kirche, die Israelitische Kultusgemeinde sowie Roma und Sinti durch RepräsentantInnen im Vorstand vertreten, ebenso WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen. Einen Markstein in der Entwicklung des DÖW bildete die Gründung der Stiftung DÖW 1983, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein DÖW getragen wird und der Arbeit des DÖW ein finanzielles Fundament schuf.

    Ich kann keinen Linksextremismus erkennen.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Otto Ranftl
    Leserbeauftragter
    Leitender Redakteur
    Der Standard
    Herrengasse 19-21
    1014 Wien
    Tel. 01 / 531 70 – 293
    Fax 01 / 531 70 – 131
    otto.ranftl@derStandard.at
    http://derStandard.at
    ______________________________

    ——————————————————————————–

    Von: Standard Red. Innenpolitik
    Gesendet: Donnerstag, 23. April 2009 08:56
    An: Standard Red. Leserbriefe
    Betreff: WG: Leserbrief

    ——————————————————————————–

    Von: Peter Holzgethan [mailto:p.h@inode.at]
    Gesendet: Mittwoch, 22. April 2009 14:27
    An: p.h@inode.at
    Betreff: Leserbrief

    Zu der negativen Berichterstattung über Herrn Prof. Marinovic, anlässlich der Buchpräsentation im Parlament, muss folgendes festgehalten werden:

    Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ hat Prof. Marinovic als rechtsextrem bezeichnet. Es ist aber selbst als linksextreme Gruppierung gerichtsbekannt. Daher ist es unseriös, wenn das DÖW so zitiert wird, als wäre es eine offizielle Quelle. Was davon zu halten ist, wenn ein paar Linksextreme Prof. Marinovic als rechtsextrem bezeichnen, muss nicht extra kommentiert werden.

    Zum Vorwurf, Prof. Marinovic hat für die Aula geschrieben: Na und? Die Aula ist das Organ der freiheitlichen Akademikerverbände. Die Aula verstößt gegen kein Gesetz und auch die freiheitlichen Akademikerverbände sind nicht verboten. Worin liegt also sein Vergehen?

    Es wird berichtet, dass Prof. Marinovic „keine Berührungsängste mit dem Nationalsozialismus“ habe. Unterschwellig will man ihm damit vorwerfen, dass er ein Nazi sei. Das traut man sich aber nicht so direkt, weil man sich damit einer Klage aussetzen würde und den Beweis nicht antreten könnte.

    Damit kommen wir zum letzten Punkt dieser Medienkampagne: Alle Medien berichten einstimmig, dass Prof. Marinovic unbescholten ist. Demnach sind alle Vorwürfe gegen Prof. Marinovic nur unbegründete Unterstellungen.

    Mag. Peter Holzgethan per E-Mail

    Ing. Rolf Rücker per E-Mail

  3. kaviagratsel sagt:

    Sehr guter Beitrag. Wurde gerne noch weitere Informationen daruber erhalten.
    Besten Dank und gruss

    • Bitte senden Sie Ihre Adresse an die W3-Verlags GmbH, Engelsberggasse 4, A-1030 Wien, dann bekommen Sie ein Exemplar kostenlos zugesandt.
      mit freundlichem Gruß
      Andreas Mölzer

  4. Gast sagt:

    Schon merkwürdig, dass sich jemand der gegen Linksextreme ist auf Orwell bezieht.
    Orwel war bekennender Anarchist und später Mitglied der Independent Labour Party.

    Des weiteren gibt es nicht „den einen Linksextremen“, sondern eine vielzahl an Individuen.

    Wer selber Freiheit gegenüber Medien und anderen Politischen Gruppierungen fordert, sollte diese zuerst allen anderen Menschen gewähren und zwar überall und in jedem Land inklusive ihrer Kultur.

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