Nicht sehr Damenhaft

Da fand also gestern in einer großen Wiener Buchhandlung Diskussion aus Anlass des Strache-Buchs der beiden Journalistinnen Claudia Reiterer und Nina Horaczek statt. Das Thema war „Wer treibt die Wähler nach rechts?“. Unter der durchaus sachkundigen Moderation des ORF-Journalisten Hans Bürger und seiner Kollegin Weissenberger konnten sich denn irgendein blässlicher ÖVP-Parteisekretär und die patscherte SPÖ Nachwuchshoffnung Rudas über Strache auslassen. Ewald Stadlers obsessiver Hass auf Strache wurde einmal mehr artikuliert und Grünenchefin Glawischnig gab kund, es werde ihr schlecht, wenn sie höre, was ich, Andreas Mölzer, so von mir gebe. Schlecht darf der Dame werden, da sie ja unter großem Mediengetöse bekannt gab, ihr zweites Kind zu erwarten. Soweit so erfreulich. Nun werden die Grünen offenbar noch mehr Geld für Babysitter ausgeben müssen.

Dass die grüne Parteichefin mich aber dann ansprach, sie wisse nicht, was in meinem „Schädel“ vorgehe, wenn ich sie kritisiere, hat mich dann doch empört. Die Diskussionsleitung griff natürlich nicht ein, aber man stelle sich vor, ich hätte von „Schädel“ der Frau Glawischnig gesprochen. Ja da wäre die Aufregung groß gewesen. Aber uns Freiheitlichen gegenüber darf man sich ja jede Frechheit und jede Unterstellung heraus nehmen. In Hinblick auf die Frau Glawischnig darf man jedenfalls feststellen, dass sie – was recht unwahrscheinlich ist – vielleicht noch einmal politisch erfolgreich wird. Eine Dame wird sie allerdings nicht mehr

4 Antworten zu Nicht sehr Damenhaft

  1. Lobminger sagt:

    Glawischnig argumentiert auch als Mutter die „Abtreibung auf Krankenschein“. Mölzer braucht sich also über die „Damenhaftigkeit“ der Grünen-Frontfrau keine großen Sorgen machen.

    Die männerfeindliche und sexistische Kampfrhetorik der Radikal-Feministinnen richtet sich von selbst.

  2. Michi sagt:

    Der Geisteszwiespalt, den so mancher Linksfaschist oder in durchlebt läßt einem nur den Schädl schütteln.

    Die „Zivilgesetze“ die mit muslimischen Zuwanderern nach Österreich eingeschleppt werde, stehen aufs krasseste im Gegensatz zu den Pseudogutmenschenvorstellungen der linken Gesellschaft.
    Schöner Artikel!

  3. Nicolas sagt:

    Da genau solche Umstände überall vorherrschen, und man als Freiheitlicher offenbar Freiwild für linke und weltfremde Fantasten ist, die ihren Diffamierungspopulismus ad absurdum spinnen, sollten wir frontaler und persönlicher auf die Bevölkerung eingehen!
    Weg mit den Knüppeln und plumpen Parolen bei unserem Informationstransport, mit denen wir diesen Leuten noch Nahrung geben für ihre FPÖ- Hetze und uns daraufhin den Weg zu intelligenteren Wählerschichten verbauen!
    Denn das unsere manipulativen Medien auf diese Kampagnen aufspringen und dies unter die Menschen streuen ist uns ja hinlänglich bekannt!
    Und außerdem haben wir ja als Freiheitliche Bewegung mehr zu bieten!

  4. Hans Mayer sagt:

    Ein Beispiel dessen, was diese Frau so in ihrem „Schädel“ hat, durfte sie Anfang Juni 2008 im ORF zum Besten geben, indem sie eine Halbierung der Lohnsteuer für Frauen forderte! Als damalige „Verfassungssprecherin“ ihrer Partei scheint sie von unserer Verfassung soviel Ahnung zu haben wie mein Hund von Einstein’s Relativitätstheorie!
    Als damals Dritte Nationalratspräsidentin war sie vom Bundespräsidenten zweifellos auf unsere Verfassung angelobt und vereidigt worden. Demnach hätte sie dieser aufgrund ihrer schwachsinnigen Aussage zumindest verwarnen müssen. Aber, was kann man vom – meiner Meinung nach – unfähigsten Bundespräsidenten der 2. Republik, der sich mit Blut oder roter Farbe „bekübelte“ Leinwandstücke an die Wand hängen läßt und diese für Kunstwerke hält, schon erwarten?

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